Kreuzritter-Gilde
Zu Beginn des 13. Jahrhunderts kamen die Johanniter nach Salgesch und errichteten
ein Hospiz und -wie es der Ordenszweck verlangte- eine Herberge,
in der Kreuzritter und Reisende Unterkunft und Verpflegung fanden. (1235-1655)
Dieses „Spittel“ war von grösster Wichtigkeit, befanden sich
doch die nächsten Hospize auf dem Simplon und auf dem grossen St. Bernhard.
Zur Erinnerung an dieses ruhmreiche Wirken in Salgesch wurde im Jahre
1996 die Kreuzritter-Gilde mit Schrift besiegelt, nachdem
ehrenwörtlich versprochen, sich für die unergründliche Kraft
der Reben und für die unerlässliche Wertschätzung des Weines
in Würde einzusetzen und die acht Satzungen der Kreuzritter-Gilde
mit inbrünstigem Eifer zu befolgen.
Möge dabei der Glanz des Weines den Glauben, seine
Blume die Hoffnung
und sein Körper die Liebe bedeuten.
Als Wurzel dient die langjährige Tradition der Johanniter in Salgesch,welche
mit ihrem karitativen und gastfreundlichen Wirken das Dorf und nicht zuletzt
die Bewohner mitgeprägt haben.
Sie verbürgt sich für die Ehrenssache „ritterlicher“ Tugenden,für
die Erhaltung einer landschaftlichen Schönheit und einer intakten Umwelt,
sowie für den steten Einsatz im Dienste der Weinkultur.

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